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Beschreibung der Indikatoren
Sozialindex (SI): Der Sozialindex einer Gemeinde gibt deren soziale Belastung wieder. Er erstreckt sich von 100 (minimale Belastung) bis 120 (maximale Belastung). Er wird aus den 4 Faktoren Arbeitslosigkeit, Ausländeranteil, Einfamilienhausquote und Sesshaftigkeit berechnet. siehe Sozialindex: Das Wichtigste in Kürze.
Finanzkraftindex (FKI): Der Finanzkraftindex beschreibt die finanzielle Leistungsfähigkeit und setzt sich aus 3/4 des Steuerfusswertes und 1/4 der Steuerkraft einer Gemeinde zusammen. Er erstreckt sich von ca. 100 bis 160 bei einem Mittelwert von ca. 120. siehe Staatsbeitragsgesetz 132.2
Bevölkerungsdichte: Die Bevölkerungsdichte im Kanton ZH beträgt ca. 750 Einwohner/km2. Am dichtesten besiedelt ist die Stadt Zürich mit fast 4000 Einwohnern/km2.
Altersindex: Der Altersindex zeigt an, wie gross der Anteil der über 64- jährigen im Vergleich zu den unter 15-jährigen ist. Je höher der Index einer Gemeinde ist, umso grösser ist deren Überalterung. Für den Kanton liegt der Index sehr nahe bei 100%.
Lernende: Wo nicht explizit erwähnt beziehen sich die Daten stets auf die öffentlichen Schulen.
Lernende des 8. Schuljahres mit erweiterten Anforderungen: Anteil Lernende in öffentlichen Sekundarklassen mit erweiterten Anforderungen (Abt. A/E und Gymnasium) am Total der Lernenden im 8. Schuljahr. Der Indikator ist nicht anwendbar (n.a.) für Schulgemeinden mit weniger als 25 Lernenden im 8. Schuljahr der Sekundarschule.
MS Übertrittsquote ab 6. Kl. Primarschule: Anteil Lernender der 6. Primarklasse des Vorjahres, die an die Mittelschule gewechselt haben.
MS Übertrittsquote ab 2. Kl. Oberstufe: Anteil Lernender der 2. Kl. Oberstufe des Vorjahres, die an die Mittelschule gewechselt haben.
MS Übertrittsquote ab 3. Kl. Oberstufe: Anteil Lernender der 3. Kl. Oberstufe des Vorjahres, die an die Mittelschule gewechselt haben (vorwiegend ins 9. Schuljahr Gymnasium und 9./10. Schuljahr DMS, Handels- oder Informatikmittelschule).
Mittelschülerquote (MSQ): Anteil Mittelschüler/innen 10.-12. Schuljahr gemessen am Total der Volksschüler im 4.-6. Schuljahr 6 Jahre zuvor.
Berufsmittelschulquote (BMSQ): Anteil der Berufsmittelschüler/innen bezogen auf alle Lernenden in der Berufsbildung. Für Gemeinden mit weniger als 15 Berufsschüler/innen wird keine Quote bestimmt.
Privatschülerquote: Anteil der Lernenden von staatlich nicht-subventionierten Privatschulen (Volksschule, Mittelschule, Schulen mit eigenem Programm) gemessen am Total dieser Schüler. Die Quote wird berechnet für die Primarstufe (1.-6. Schuljahr) und die Sekundarstufe I (7.-9. Schuljahr) für Schulgemeinden mit mindestens 50 Lernenden in der entsprechenden Stufe.
Sonderstatusquote: Anzahl der Lernenden mit Sonderstatus (Sonderklassen A - E oder mit ISF) am Total der Lernenden an öffentlichen Volksschulen, aufgeteilt in Primarstufe (1.-6. Schuljahr) und Sekundarstufe I (7.-9. Schuljahr).
Klassengrösse Primarschule: Durchschnittliche Anzahl Lernende der Primarschule pro Klasse (ohne Kleinklassen).
Klassengrösse Sekundarschule: Durchschnittliche Anzahl Lernende der Sekundarschule pro Klasse (ohne Kleinklassen). Beim Vergleich von Gemeinden ist das Oberstufenmodell (Sek A/B/C bei dreiteiliger Sek. versus Stammkl. E/G bei gegliederter Sek. mit Niveaugruppen) zu berücksichtigen.
Ausländeranteil: Anteil der ausländischen Schüler und Schülerinnen bezogen auf alle Lernenden der öffentlichen Volksschule und Kindergärten.
Alter der Lehrpersonen: Mittleres Alter der Lehrpersonen. In Klammer ist die Standardabweichung angegeben. Je grösser diese ist, desto stärker streut das Alter der Lehrpersonen.

Transformation: In der Bildungsstatistik beziehen sich die Merkmale oft auf Primarschul-, Sekundarschul- oder Politische Gemeinden. Werden die Merkmale nicht im ursprünglichen Gemeindetyp dargestellt, so ist eine Transformation notwendig. Diese basiert auf den Daten der Siedlungen, die eindeutig jedem der drei Gemeindetypen zugeordnet werden können. Proportional zur Einwohnerzahl der Siedlungen werden die Merkmale auf die Gemeinden umgerechnet.

© Bildungsstatistik Kanton Zürich  (Quelle: Bista, 15.08.2009)    Kontakt: Pius Bischofberger zum Seitenanfang