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Entwicklung der Ausländeranteile seit 1976

Herkunft und Heterogenität im Bildungswesen  
Nationalität der Schüler/innen nach Bildungsstufen  
Nationalität nach Bildungsstufen je Schulgemeinde  

 
  • Zwischen 1976 und 2003 ist der Ausländeranteil der Lernenden im obligatorischen Schulalter (inkl. Kindergarten und Gymnasium der Sekundarstufe I) von rund 18,5% auf 26,8% angestiegen. Seither ist er sukzessive auf 24,4% gesunken. ..Daten
  • Der Anteil Kinder mit italienischer, spanischer oder portugiesischer Staatszugehörigkeit ("Südwest-Europa") erreichte 1984 mit 11,5% das Maximum. Seither ist der Anteil rückläufig und liegt nun bei 6,0%. ..Daten
  • Der Anteil der Schüler/innen mit Herkunft aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Griechenland, Mazedonien und der Türkei ("Südost-Europa") ist zwischen 1980 und 2000 von 0,1% auf 15% gestiegen und seitdem stetig zurückgegangen (2008: 10,3%). ..Daten
  • Der Anteil der Lernenden deutscher und österreichischer Nationalität ist in rund 20 Jahren (1976 bis 1998) von 3,6% auf 0,9% gesunken. Seit 2000 steigt er kontinuierlich an und hat 2008 2,7% erreicht. ..Daten
  • Somit sind in den letzten Jahren sowohl die Anteile aus den traditionellen Gastarbeiterländern Südeuropas wie auch jene aus den Flüchtlingsländern des ehemaligen Jugoslawien tendenziell rückläufig, während die deutschsprachigen Länder und die übrigen nordwestlichen Staaten seit 2000 leicht zugelegt haben.
  • Der soziokulturelle Hintergrund widerspiegelt sich in der Beteiligung an anspruchshöheren Ausbildungen. So variiert beispielsweise die Mittelschülerquote zwischen 4,0 Prozent (südost-europäische Staaten) und 18,7 Prozent (Deutschland).
Die Datensprünge in den Jahren 1981 und 1999 sind erhebungstechnisch bedingt. Bis 1980 wurden nur die Nationalitäten Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Lichtenstein, Spanien, Griechenland und Türkei namentlich erhoben. Die restlichen Herkunftsländer wurden unter "Übrige" zusammengefasst. Ab 1981 wurde zusätzlich (Ex-) Jugoslawien erhoben, was dazu führte, dass "Übrige" um 3% ab- und Südost-Europa um ebensoviel zunahm. 1986 kam Portugal dazu.
Im Zusammenhang mit der Statistikrevision per Schuljahr 1999/2000 ist der Nationalitäten-Katalog nochmals erweitert worden. Neu wurden die einzelnen Staaten aus dem ehemaligen Jugoslawien aufgeschlüsselt und die restlichen Länder der Kategorie "Übrige" differenzierter erfasst (Asien, Afrika und Mittel- und Südamerika).

© Bildungsstatistik Kanton Zürich  (Quelle: Bista, 12.05.2009)    Kontakt: Pius Bischofberger zum Seitenanfang