Nach einem
leichten Anstieg der Schulabgänge bis zum
Sommer 2007 (mit einem vorläufigen Maximum
von 13000 Jugendlichen) gehen sie aufgrund
der demografischen Entwicklung wieder etwas
zurück. In den folgenden Jahren dürfe die
Zahl der Schulabgängerinnen und
Schulabgänger in etwa auf dem heutigen
Niveau von knapp 12700 bleiben.
Seit 2005 ist
der Anteil Jugendlicher ohne Anschlusslösung
von Jahr zu Jahr zurückgegangen. Zum einen
scheint die momentan schwierige
Konjunkturlage noch keine Folgen für den
Lehrstellenmarkt zu haben; andererseits stehen Lösungen
zur Diskussion bzw. sind bereits in die Wege geleitet
worden, die zur Verbesserung der nachobligatorischen
Ausbildungssituation beitragen. Dazu gehören Reformen
zur Neugestaltung des 9. Schuljahres, verstärkte
Integration ausländischer bzw. fremdsprachiger
Schulkinder, Mentoringprogramme, Massnahmen zur
Förderung der Ausbildungsbereitschaft oder
Erweiterung des Angebots an zweijährigen Grundbildungen, die
leistungsschwächeren Jugendlichen adäquate
Ausbildungsmöglichkeiten bieten.
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