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Entwicklung der Mittelschulbestände
Die Gesamtzahl der Zürcher Mittelschülerinnen und
Mittelschüler ist in den sechziger und siebziger Jahren
stark angestiegen und erreichte 1982 mit 16700 ihren
bisherigen Höchststand. Dieses Wachstum ist einerseits
auf die demografische Entwicklung (Geburtenanstieg),
andererseits auf wirtschaftliche und gesellschaftliche
Faktoren zurückzuführen. Ab 1983 erreichte der
"Pillenknick" die Mittelschule, was eine sukzessive
Abnahme der Bestände zur Folge hatte. 1988 lag die Zahl
der Lernenden bei 14400, d.h. um 14 Prozent tiefer als
1982.
Die erneute vorübergehende Zunahme der
Mittelschulbestände in den neunziger Jahren ist in
erster Linie auf grössere Jahrgänge zurückzuführen, die
durch die seinerzeitigen Mehreinschulungen wegen der
Umstellung des Schuljahresbeginns entstanden waren.
Zudem hat sich die
Mittelschülerquote etwas erhöht: Sie
überschritt 1990 die 20%-Marke und stieg seitdem - mit
einem vorübergehenden Unterbruch Mitte der neunziger
Jahre - von Jahr zu Jahr leicht an. Seit Beginn der
2000-Jahre stagniert die Quote bei rund 23 Prozent.
Im Zusammenhang mit dem neuen
Maturitätsanerkennungsreglement (MAR) wurde die
gymnasiale Ausbildung verkürzt. Der Wegfall des 13.
Schuljahres wirkte sich 2002 erstmals auf die Gesamtzahl
aus: Gegenüber dem Vorjahr gingen die
Mittelschülerbestände um 1700 Lernende zurück. Dieser
Rückgang ist bis heute annähernd wieder wettgemacht
worden. |